„ETFs sind das Sparbuch der Zukunft“ sagt Gerd Kommer. Es ist einfach, niemand verdient mit und wird sich langfristig garantiert lohnen.
Vier einfache Schritte zur Geldanlage

Mittlerweile ist es für jedermann möglich, sein Geld gut gestreut mit einer ordentlichen langfristigen Rendite-Erwartung anzulegen. Die Grundlagen erfährst du bei meinen Vorträgen, aber natürlich kann man auch direkt durchstarten. Wenn du etwas mehr Zeit und Interesse hast, kann ich dir nachfolgende Bücher empfehlen:

Wenn du bisher noch nie selbst Geld in ETFs investiert hast, dann empfehle ich folgende vier Schritte:

Ohne ein Wertpapierdepot kann man nicht investieren. Es gäbe die Möglichkeit die Wertpapiere über ein Depot bei der konventionellen Hausbank zu erwerben. Vielleicht ist das irgendwann auch tatsächlich eine vernünftige Option. Derzeit ist es jedoch so, dass die Depot- und Ordergebühren bei den traditionellen Hausbanken deutlich höher sind und auch die Auswahl an kostengünstigen ETF-Sparplänen sehr eingeschränkt ist. Aktuell ist es in Österreich am Günstigsten, ein Depot bei flatex.at zu eröffnen. Das beweisen zahlreiche Tests. Ich selbst bin schon seit rund 10 Jahren bei dieser Bank und sehr zufrieden.

In Blogbeitrag „Wo ich mein Geld investiere…“ erfährst du die konkreten Vorteile.

#2 | ETF-Sparplan anlegen

Was ein ETF-Sparplan ist, erläutere ich im Detail in meinen Vorträgen. Es gibt gewisse Regeln, die man für eine langfristige Investition beachten muss. Nach meinem Vortrag erhältst du kostenfrei ein Infoblatt, mit welchem du gleich den passenden ETF für dich präsentiert bekommst.

Das Tolle an dieser beliebten Form der Geldanlage ist, dass man bereits mit 50€ pro Monat sein Geld automatisch und Rendite/Risiko-Optimal investieren kann. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man langfristig mit 5% – 7% pro Jahr rechnen darf.

Im Shop findest du eine Video-Anleitung, die dich Schritt für Schritt zur Anlage eines ETF-Sparplans leitest. Damit machst du bestimmt keinen Fehler und sparst dir Stunden an Zeit. Du kannst den ETF-Sparplan in deinem Tempo umsetzen. Zudem findest du die aus meiner Sicht am besten geeigneten ETFs für Sparpläne im Kapitalmeister-Shop. 

Danach läuft das Investieren automatisch.

#3 | Das Geld arbeiten lassen

Nach dem du den ETF-Sparplan angelegt hast, brauchst du grundsätzlich nur mehr eines zu tun: WARTEN.
Du solltest mindestens 10 Jahre warten oder besser noch 15 Jahre. Betrachte den Sparplan wie einen lang laufenden Vertrag (zB. Lebensversicherung).

Allerdings mit folgenden Vorteilen:

  1. Maximale Flexibilität: du kannst die Sparrate jederzeit einfach erhöhen, senken oder aussetzen.
  2. Volle Transparenz: du kannst jederzeit nachsehen, wie viel du schon investiert hast und welchen Wert dein Depot aktuell hat.
  3. Keine Provisionen: dein Geld landet direkt im Kapitalmarkt. Niemand verdient mit.
  4. Keine Kündigungsfristen: du kannst Anteile jederzeit teilweise oder ganz verkaufen. Es gibt keine Strafgebühren oder dergleichen. 

Wenn du dir die Zeit nimmst und den richtigen ETF auswählst und auch in Krisen ruhig sitzen bleibst, ist das nicht nur der beste Schutz vor der Inflation sondern bringt dir wahrscheinlich auch die beste Rendite die du mit überschaubarem Risiko erreichen kannst. Historisch betrachtet – also in den letzten Jahrzehnten – waren das im Schnitt zwischen 5% und 7%.

Was ist, wenn die Fondsgesellschaft, deine Bank oder dein Broker pleite gehen? ETFs werden als Sondervermögen geführt und die Bank/der Brocker ist nur treuhänderisch für dich tätig. Damit fallen deine Anteile nicht in die Insolvenzmasse und sind vor Zugriffen durch den Konkursverwalter geschützt.

#4 | Veräußerung der Anteile

Wenn es soweit ist und du nach 10, 15 oder mehr Jahren die Früchte deines Investments ernten möchtest, hast du wieder verschiedene Möglichkeiten:

  1. Entnahme-Plan: Du kannst einstellen, dass zB. jeden Monat automatisch ETF-Anteile zu einem von dir definierten Betrag veräußert werden. Damit bekommst du – solange die Anteile reichen – eine fixe Rente auf dein Girokonto  in Höhe von 100€, 200€, 500€ … überwiesen.
  2. Totalveräußerung: Veräußere alle Anteile in einem Schwung.
  3. Teilveräußerung: Du kannst auch nur einen Anteil verkaufen und den Rest weiterarbeiten lassen. Auch eine Umschichtung in weniger schwankende Anleihen-ETFs ist denkbar.

Du siehst, dass du auch hier alle Möglichkeiten hast. Wenn es um den Ruhestand geht, ist eine kurze Beratung sinnvoll. Denn ich würde zum Pensionsantritt keinesfalls alle ETF-Anteile veräußern. Ich möchte mit dem Geld schließlich noch einige Jahrzehnte auskommen und es nicht unverzinst am Konto liegen lassen müssen.

* Es handelt sich um Affiliate-Links. Du erhältst das Produkt/Depot ohne Mehrkosten und ich erhalte im Gegenzug eine kleine finanzielle Zuwendung.

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