„ETFs sind das Sparbuch der Zukunft“ sagt Gerd Kommer. Es ist einfach, niemand verdient mit und wird sich langfristig garantiert lohnen.
Vier einfache Schritte zur Geldanlage

Das größte Problem bei der Geldanlage sehe ich darin, dass man nicht weiß, wem man Vertrauen kann und dass das Thema zu kompliziert ist. Ich habe selbst einige 1.000€ Lehrgeld bezahlt und möchte dich unterstützen, diese Fehler zu vermeiden. Einer der teuersten Fehler ist es allerdings, sein Geld – sofern man keine Schulden hat – nicht langfristig anzulegen.

Mittlerweile kann man sein Erspartes ganz einfach selbst, gut gestreut und mit einer ordentlichen langfristigen Rendite-Erwartung anlegen. Möglich wurde das mit der Erfindung von ETFs. Diese sind mittlerweile sehr populär und aus meiner Sicht das Non-Plus-Ultra für den Vermögensaufbau. Wenn du Exchange Traded Funds (ETF, börsengehandelte Indexfonds) noch nicht kennst, dann empfehle ich dir meinen Blogartikel „Was ist ein ETF? | Einfache Erklärung für Österreicher„.

Falls du schnell mit dem Investieren starten möchtest, dann kann ich dir mein kostenloses ETF-Infoblatt mit vielen nützlichen Hinweisen und Tipps empfehlen. Das erhältst du, wenn du dich hier einträgst:

HERBST-AKTION 2020 | KOSTENLOS Schritt für Schritt zum ETF-Sparplan in Österreich

Herbstaktion | Kostenlos zum ETF-Sparplan - Schritt für Schritt Anleitung zur besten Geldanlage in Österreich

Der schnellste und einfachste Start mit der besten Geldanlage Österreichs ist jetzt im Herbst für einen begrenzten Zeitraum kostenlos. Erfahre mehr über die Herbstaktion.

Wenn du etwas mehr Zeit und Interesse hast, kann ich dir nachfolgende Bücher empfehlen. Die sind wirklich gut und einfach geschrieben:

Wenn du bisher noch nie selbst Geld in ETFs investiert hast, dann empfehle ich folgende vier Schritte:

Ohne ein Wertpapierdepot kann man nicht investieren. Es gäbe die Möglichkeit die Wertpapiere über ein Depot bei der konventionellen Hausbank zu erwerben. Vielleicht ist das irgendwann auch tatsächlich eine vernünftige Option. Derzeit ist es jedoch so, dass die Depot- und Ordergebühren bei den traditionellen Hausbanken deutlich höher sind und auch die Auswahl an kostengünstigen ETF-Sparplänen sehr eingeschränkt ist. Aktuell ist es in Österreich am Günstigsten, ein Depot bei flatex.at zu eröffnen. Das beweisen zahlreiche Tests. Ich selbst bin schon seit rund 10 Jahren bei dieser Bank und sehr zufrieden.

In Blogbeitrag „Wo ich mein Geld investiere…“ erfährst du die konkreten Vorteile.

#2 | ETF-Sparplan anlegen

Mit einem ETF-Sparplan kann man sein Geld ab 50€ pro Monat automatisch und Rendite/Risiko-Optimal investieren. Das ist nicht kompliziert und das flatex-Depot ist kostenlos. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man langfristig mit 5% – 7% pro Jahr rechnen darf. Es wird auch in Zukunft immer wieder Krisen und Einbrüche bis zu 50% geben, allerdings darf man in diesen Phasen keinesfalls verkaufen. Deshalb ist die Eiserne Reserve so wichtig.

Im Shop findest du eine Video-Anleitung, die dich Schritt für Schritt zur Anlage eines ETF-Sparplans leitet. Damit machst du bestimmt keinen Fehler und sparst dir Stunden an Zeit. Du kannst den ETF-Sparplan in deinem Tempo umsetzen. Zudem findest du die aus meiner Sicht ambesten geeigneten ETFs für Sparpläne im Kapitalmeister-Shop. 

Danach läuft das Investieren automatisch.

Falls du dir nicht ganz sicher bist, dann würde ich dich mit meinem Geldanlage-Coaching sehr gerne unterstützen. Newsletter-Abonnenten erhalten die erste halbe Stunde kostenlos.

#3 | Das Geld arbeiten lassen

Nach dem du den ETF-Sparplan angelegt hast, brauchst du grundsätzlich nur mehr eines zu tun: WARTEN.
Du solltest mindestens 10 Jahre warten oder besser noch 15 Jahre. Betrachte den Sparplan wie einen lang laufenden Vertrag (zB. Lebensversicherung).

Allerdings mit folgenden Vorteilen:

  1. Maximale Flexibilität: du kannst die Sparrate jederzeit einfach erhöhen, senken oder aussetzen.
  2. Volle Transparenz: du kannst jederzeit nachsehen, wie viel du schon investiert hast und welchen Wert dein Depot aktuell hat.
  3. Keine Provisionen: dein Geld landet direkt im Kapitalmarkt. Niemand verdient mit.
  4. Keine Kündigungsfristen: du kannst Anteile jederzeit teilweise oder ganz verkaufen. Es gibt keine Strafgebühren oder dergleichen. 

Wenn du dir die Zeit nimmst und den richtigen ETF auswählst und auch in Krisen ruhig sitzen bleibst, ist das nicht nur der beste Schutz vor der Inflation sondern bringt dir wahrscheinlich auch die beste Rendite die du mit überschaubarem Risiko erreichen kannst. Historisch betrachtet – also in den letzten Jahrzehnten – waren das im Schnitt zwischen 5% und 7%.

Was ist, wenn die Fondsgesellschaft, deine Bank oder dein Broker pleite gehen? ETFs werden als Sondervermögen geführt und die Bank/der Brocker ist nur treuhänderisch für dich tätig. Damit fallen deine Anteile nicht in die Insolvenzmasse und sind vor Zugriffen durch den Konkursverwalter geschützt.

#4 | Veräußerung der Anteile

Wenn es soweit ist und du nach 10, 15 oder mehr Jahren die Früchte deines Investments ernten möchtest, hast du wieder verschiedene Möglichkeiten:

  1. Entnahme-Plan: Du kannst einstellen, dass zB. jeden Monat automatisch ETF-Anteile zu einem von dir definierten Betrag veräußert werden. Damit bekommst du – solange die Anteile reichen – eine fixe Rente auf dein Girokonto  in Höhe von 100€, 200€, 500€ … überwiesen.
  2. Totalveräußerung: Veräußere alle Anteile in einem Schwung.
  3. Teilveräußerung: Du kannst auch nur einen Anteil verkaufen und den Rest weiterarbeiten lassen. Auch eine Umschichtung in weniger schwankende Anleihen-ETFs ist denkbar.

Du siehst, dass du auch hier alle Möglichkeiten hast. Wenn es um den Ruhestand geht, ist eine kurze Beratung sinnvoll. Denn ich würde zum Pensionsantritt keinesfalls alle ETF-Anteile veräußern. Ich möchte mit dem Geld schließlich noch einige Jahrzehnte auskommen und es nicht unverzinst am Konto liegen lassen müssen.

* Es handelt sich um Affiliate-Links. Du erhältst das Produkt/Depot ohne Mehrkosten und ich erhalte im Gegenzug eine kleine finanzielle Zuwendung.

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